Sonntag, 29. April 2012

Take me out to the ball game

Spannende Tage liegen hinter mir, sowohl was die Arbeit angeht, als auch die Freizeitgestaltung, denn ich habe viel erlebt.

Bezüglich der Arbeit ist das wichtigste, dass ich ein etwas anderes Thema bearbeiten werde als ursprünglich geplant. Es geht aber selbstverständlich noch immer um Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nur trifft es jetzt noch viel mehr meine Interessen und das ist super. Nach ausgiebieger Literaturrecherche habe ich nun diese Woche auch endlich mit dem Experimentieren und Rumpantschen mit den Pipetten angefangen. Es macht echt Spaß!

Meine erste Arbeitswoche haben wir dann auch mit dem ersten Lobster dieses Aufenthaltes gefeiert. 


Frühling in Boston

Der Bostoner Hafen

Direkt benachbart liegt das North End, welches man auch als Little Italy bezeichnet.

Ohne Worte ;-)

Tobias und Gerti

Worauf ich mich schon die ganze Zeit in Aachen gefreut hatte, war der Besuch eines Konzertes des Boston Symphony Orchestra und am letzten Donnerstag war es dann endlich soweit: Beethoven´s erste Symphonie und Auszüge aus Mendelssohn´s Mittsommernachtstraum nach dem Schauspiel von Shakespeare. Es war umwerfend schön! Die Symphony ist dabei nach dem Vorbild europäischer Opernhäuser gebaut worden, dabei wurde genau darauf geachtet, von verschiedenen Häusern das beste zu nehmen, um eine perfekte Akustik auf allen Plätzen zu ermöglichen.

Vorfreude auf das Boston Symphony Orchestra

Da wir unsere vorbestellten Karten am Schalter abholen mussten, waren wir viel zu früh da

Ganz oben ist der Namen Beethoven eingraviert. Das war damals beim Bau der Symphony der einzige, auf den sich alle Mäzene einigen konnten.

Standing Ovations zum Ende des Konzertes

Am Freitagabend stand dann der Besuch der "Tangente" des MGH an, allerdings heißt sie hier "The Hill Tavern". Es war ganz nett, wir haben an einem Tisch mit vielen niederländischen PhD-Students gesessen, aber eigentlich war es nur Vorglühen für eine Party in Brookline :-)

In der "Tangente"

Den Samstag habe ich so richtig schön amerikansich verbracht: Erst brunchen bei meinem Cousin Alok und seiner Frau Carol und den Kindern Rohan und Quirin in einem Vorort von Boston, mit der ganzen Familie dann ein Ausflug zum MIT Museum (zur Ausstellung "Robots gone wild"), dann zum Baseball und abends dann ein Diner mit meiner Cousine Reba und Freundinnen von ihr :-)
Zum Baseball muss leider gesagt werden, dass mich viel zu viel an die gute Alemannia erinnert hat: Es ist das älteste Stadion der Liga (am Tag vorher war die ganz große 100-Jahr-Feier), der Ruf als Hexenkessel, und, naja, eine 9:0 Führung im 5. Inning abgegeben und mit 9:15 verloren.. Und das gegen den Erzfeind, die New York Yankees!! Und, dementsprechend, Tabellenletzter in der Eastern Division der American League...Puuh..


Alok bereitet das Frühstück vor.
Hmmmm, Rohan schmecken Bacon und Schoko-Croissaints ;-)

Quirin lässt sich lieber von seiner Mutter Carol vorlesen

Dieses Wollknäuel ist tatsächlich eine Hündin, Suki.

Quirin

Am MIT Musem gibt es die Ausstellung "Robots gone wild" und Rohan liebt Roboter.

Quirin dagegen nicht so, denn er ist eingschlafen
Die Kinder dürfen auch einige Sachen ausprobieren.

Dieser Roboter ahmt die Laufbewegung einer Wildkatze nach.

Und es gibt auch vermenschlichte Roboter.

Diese Violine wird automatisch gespielt.

Im MIT Gift Shop gibt es so schön nerdige Dinge, wie mathematische Eisformen oder Pizzaschneider.

Selbst bei einem Messbecher kommen Geeks voll auf ihre Kosten. ;-)

Es gibt hier wirklich ALLES!!


Am Samstagnachmittag geht es bei Top-Wetter zum Baseball.

Der Fenway Park, das Stadion der Boston Red Sox, ist genau 100 Jahre und einen Tag alt.

Felix Dubront beim Pitchen

Er ist einer der besten Pitcher der Red Sox.

Cody Ross muss sich gar nicht beeilen, denn er hat soeben einen Home Run geschlagen.
Wir hatten echt klasse Sitzplätze!

Meine Cousine Reba und ich

Der Hexenkessel "Fenway Park" mit der Skyline von Boston im Hintergrund.

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