Montag, 18. Februar 2013

Geburtstagsfeier und Adventszeit

Nachdem ich aus Bar Harbor zurück komme, feiere ich nochmal eine Geburtstagsfeier mit meinen Freunden in Boston. Da die Amerikaner deutschen "Gluhwine" lieben (immer importiert von Deutschen, die gerade in den USA sind), gibt es zur Feier echte Feuerzangenbowle. Dies habe ich schon vorher von langer Hand vorbereitet: Die Feuerzange und das Glühwein-Gewürzmix sind von einem deutschen Versandhandel in Texas (der hauptsächlich davon lebt, dass Deutsche in den USA hier die Produkte einkaufen, die sie am meisten vermissen, man kann sogar Rheinischen Sauerbraten bestellen, der dann auf Trockeneis geliefert wird), der Rotwein wurde extra mit dem lokalen Liquor Shop abgestimmt, und den Zuckerhut habe ich mir von Sonja und Anne, zwei Aachener Kolleginnen, die mich im Oktober besucht haben, mitbringen lassen. Einziges Problem ist, dass der Rum, den ich gekauft habe, nicht brennen will, aber zum Glück bekomme ich von Rafael als Mitbringsel eine Flasche Bacardi, so dass es schliesslich doch funktioniert. Beim nächsten Mal muss der Stroh-Rum her!! In den USA ist es üblich, sogenannte "Pot Luck" Parties zu veranstalten: Jeder bringt etwas zu Essen und zu trinken mit und mit etwas Glück, gibt es auch richtig Gutes. Ganz kann ich mich nicht dazu durchringen, daher kaufe ich auch selber genügend ein, was zur Folge hat, dass wir mehr als genügend zu essen haben. Es wird ein sehr schöner Abend und ich freue mich, hier soviele neue Freunde gefunden zu haben, auch wenn meine Freunde daheim natürlich bei der Party fehlen...

Die Einladung zu meiner Party

Meine ersten Gäste: Esra und Grit

Jim und Marzia

Grit und Rebecca

Der überladene Essenstisch

Es viel gequatscht und gelacht

Erwärmen des Glühweins für die Feuerzangenbowle


Der große Augenblick des Entzündens

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und Unterstützung durch Rafael...

...brennt sie schließlich so wie es sein sollte

Meine Cousine Reba mit Jim und Marzia

Camilla, Rafael und ich

James freut sich über einen gemütlichen Abend vor meinem zugemauerten Kamin

Es ist schon spät -oder eher früh- als die Party schließlich endet.
In der Adventszeit finden viele schöne Konzerte statt, um auf Weihnachten einszustimmen. Wir entscheiden uns mit einer größeren Gruppe, zum Adventskonzert in der Trinity Church zu gehen. Es wird unter anderm Händels Messias aufgeführt. Toll! 

In dieser Kirche haben JFK und Jackie geheiratet.

Die Kirche ist besonders bekannt für ihre alten Kirchenfenster.

Die Akustik ist einmalig.

Der Chor wartet darauf, die Bühne zu betreten.

Die Kirche liegt direkt am Copley Square, fünf Gehminuten von meiner Wohnung entfernt. Da im Dezember neben dem Weihnachtsfest auch Chanukka gefeiert wird, gibt es sowohl einen christlichen Weihnachtsbaum als auch eine jüdische Channukia (= neunarmiger Leuchter, der an Chanukka entzündet wird, nicht zu verwechseln mit der Menora, dem siebenarmigen Leuchter, der das Symbol des Judentums ist)
Da mein Cousin und meine Cousine das Weihnachtsfest jeweils bei den Verwandten ihrer Partner verbingen werden, feiern wir an einem Adventswochenende schon mal zusammen im Haus meiner Tante, sehr zur Freude der Kinder, die nun schon Vor-Weihnachts-geschenke kriegen.

Die Kinder können es gar nicht abwarten bis endlich die Geschenke geöffnet werden.

Kirin beansprucht schnell das größte Geschenk für sich, bevor sein großer Bruder Rohan es ihm wegnehmen kann.

Der ist allerdings mit dem Öffnen seiner Geschenke beschäftigt.

Die Geschenke werden bestaunt und begutachtet.

So richtig zufrieden scheint Kirin nicht zu sein...

Wir "Erwachsenen" mixen uns unsere Geschenke selber ;-)

Mein Cousin Alok hat einen Grill geschenkt bekommen, den er nun begutachtet.


Auch seine beiden Söhne spielen mit ihren Geschenken.


Obligatorisches Gruppenbild vor dem Essen: Kirin, Carol, Rohan, Christopher (Rotary-Austauschstudent meines Onkels aus Österreich, der total erstaunt ist, dass ich Deutsch spreche und mich in der Folge ob meiner guten Deutschkenntnisse lobt :-)), meine Tante Janine, mein Onkel Victor, Alok, Anjali, Kevin. Meine Cousine Reba fehlt, weil sie fotografiert; ihre Tochter Asha fehlt, weil sie schläft.
Im folgenden noch ein paar Advents-Impressionen aus Boston. Da ich meine Kamera immer dabei habe, fotografiere ich einfach immer, wenn ich ein schönes oder interessantes Motiv sehe.


Das Einkaufszentrum um das Prudential-Building ist mit überdimensionalen Christbaumkugeln geschmückt.

Im Prudential Center

Hier kann man sich mit Santa fotografieren lassen. Leider hat er immer schon Feierabend, wenn ich hier vorbei komme...

Tagsüber ist hier natürlich viiiiiiieeel mehr los, wenn der richtige Weihnachts-Konsumerismus greift.

Auch im Inneren gibt es die überdimensionalen Kugeln

Sieht eigentlich toll aus.

Das Wetter im Dezember ist in erster Linie uselig. Es schneit auch ganz selten mal, aber der Schnee bleibt nicht liegen..


Die Innenstadt ist schön geschmückt.

Überall leuchtet es weihnachtlich. In Boston sind in diesem Jahr unifarbene Beleuchtungen "in". Die meisten Häuser, Bäume und auch Weihnachtsbäume sind nur in einer Farbe beleuchtet.



Montag, 4. Februar 2013

OP-Kurs-Geburtstagswoche in Maine, Teil II

Am Donnerstag ist schon der letzte Abend des Kurses. Weil wir eine so nette Gruppe waren, lädt Andrée uns zu sich nach Hause ein. Es wird ein toller Abend mit Billard, Dart und Poker :-)
  
Unterwegs kaufen wir noch ein wenig zu essen und trinken ein.
 
Andrée beschreibt ihr Haus als typisches "New England Home", welches allerdings von einer Kanadierin dekoriert wurde :-)
  
Serban serviert das Essen und als echter Franzose natürlich echten Champagner.. Er ist, glaube ich, noch immer geschockt, dass die Amis jeden Schaumwein als Champaigne bezeichnen..

Dart,..

.. Billard und..


...Poker versüßen uns den Abschiedsabend :-)
 Am nächsten morgen genießen der Puh-Bär und ich noch ein letztes Mal den Sonnenaufgang von meinem Balkon aus.

Maine ist...

..wunderschön!
 
Auch der Puh-Bär hat Sinn für Romantik.
  
Es geht ein letztes Mal mit dem Shuttle zum Jackson Lab. Es war eine echt tolle Woche, in der wir alle viel gelernt haben. Daher sind wir alle auch ein klein wenig wehmütig..


Zum Frühstück erscheinen immer weniger von uns.. Woran das wohl liegen mag *g*
 
Last Ride with the Shuttle
 

Heidi fuhr während der gesamten Zeit Shotgun.
 
Im Pausenraum vor dem Kursraum
  
Andrej zeigt uns sein Visum, welches er als Russe zum Einreisen braucht. Er hatte übrigens einen Anreise von 40 Stunden mit 5 Flugzeugen und Umsteigen in Moskau, Frankfurt, Washington und Boston!
  
Darlene kann es gar nicht abwarten, dass es losgeht :-)
  
Auch ich arbeite hochkonzentriert...
 Wir entschliessen uns nach dem Kurs, zu Fuß nach Highseas zurück zu gehen, um noch ein wenig die Landschaft zu genießen. Danach packen wir unsere Sachen, machen eine Abschiedstour durch Highseas und zu den Klippen und fahren dann zum Flughafen.

  

Durch Maines Dickicht nach Highseas..
 
Es ist kalt und dieser kleine See hat schon eine Eisschicht.

Letzter Blick von meinem Balkon


Ich werde diese Aussicht vermissen.

So sah das Zimmer aus, in dem ich residiert habe.
 
Meine Großmutter würde dieses Bild "Auf dem letzten Stein" titulieren...
 
Da es am Freitagnachmittag nur eine einzige Cessna nach Boston gibt, stellen wir fast alle Passagiere an Board. Der Flughafen in Bar Harbor ist echt süß. Daher können wir nach dem Check-In sogar beobachten, wie unsere Koffer vom Sicherheitspersonal kontrolliert werden.

Der Sicherheitsbeamte kontrolliert meine Reisetasche.
 
Das Glashäuschen ist der Sicherheitsbereich, nachdem man durch den Security Check durch ist :-)
 
Darlene zeigt Ariel, was Arcade Games sind..
 
Auch der Puh-Bär wartet auf das Flugzeug.
 

Take Off

Es war echt schön.
 
Bye bye Maine
 
Schnell noch Erinnerungsfotos schießen..
 
Dieses Mal haben wir auch einen Co-Piloten.
 
New Hampshire bei Nacht
 
Die Piloten haben schon einen tollen Blick auf Boston...
 
.. und man kann eine Landebahn DOCH fotografieren!!!!! (Aber dieses Mal ohne kleines rotes Lämpchen...;-)
 
Sicher gelandet. Im Hintergrund der Tower vom Bostoner Flughafen


Bis bald !