Vom 2. bis 6. Juni findet der American Transplant Congress in Boston statt. Daher kommt auch Besuch aus Aachen, zunächst Jochen, der Biotechnologe unserer Klinik und ein wenig später auch mein Chef. Jochen hole ich auch am Flughafen ab und zeige ihm direkt mal, was Boston so zu bieten hat.. Jetlag hin oder her, man kommt schließlich nicht zum Schlafen nach Boston ;-)
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| Und wieder stehe ich am Logan Airport und warte.. |
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| Jochen hält sich wacker.. |
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| ICH bin fast müder ;-) |
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| Der Kongress findet in den folgenden Tagen im Hynes Convention Center statt. |
An einem der Abende sind wir zum Lobster-Essen in das Chart House direkt am Hafen eingeladen. Es gibt zwar eine Flutwarnung, aber die kommt hier an der Atlantik-Küste häufiger mal vor, deswegen denken wir uns nichts dabei.. Wir geniessen also das Essen von der zweiten Etage mit tollem Blick auf den Hafen.. Tja.. bis dann gegen Ende des Abends der Restaurantbesitzer zu uns kommt und uns eröffnet, dass wir leider das Restaurant nicht verlassen können, da das Erdgeschoss komplett geflutet ist. Dies ist auch im Chart House noch nie vorgekommen.. Man kann nur zu den Toiletten gelangen, wenn man bereit ist, durch kniehohes Wasser zu waten (zum Glück habe ich einen Rock und Sandalen an, da geht das einfach :-) Auch Bier wollen sie uns zunächst nicht mehr geben, weil die Zapfanlagen alle im Erdgeschoss sind.. Ein freundliches Gespräch mit dem Kellner führt aber zumindest nach einigem Hin- und Her dazu, dass vor jedem von uns eine Flasche Sam Adams (das hier in Boston gebraute Bier) steht. Nach einiger Zeit lässt die Flut nach und wir werden aus dem Restaurant evakuiert, indem die Barhocker in einer Reihe von der Treppe nach draußen aufgestellt werden und wir, darüber balanzierend, ins Freie gelangen..
Ich tue halt ALLES um meine beiden Gäste aus Aachen zu entertainen ;-) Allerdings vergesse ich in dem Stress leider ganz, Fotos zu machen..
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| An einem anderen Abend mache ich dafür mit Jochen schöne Bilder von Boston |
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| Mein Chef und Jochen besichtigen auch meine neue Arbeitsstelle.. |
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| ...ich hoffe nicht nur zur Kontrolle, ob ich auch wirklich arbeite.. |
Am Wochenende findet die Abschiedsfeier von Daniela statt, die wieder zurück nach Aachen in die Gastroenterologie geht. Marie, eine weitere Gastroenterologin aus Aachen, die zur Zeit in New York arbeitet, kommt auch zur Party und übernachtet dann bei mir.
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| Marie und Gerti |
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| Die Gastgeberin Daniela... |
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| ... sollte die Geschichte dieses Nachtisches am besten selber erzählen, ich will lieber schweigen ;-) |
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| Eine gemütliche Runde |
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| Daniela und ihr Mann Thomas |
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| Rebekka und Rafael |
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| Uniklinikum Aachen @ Boston: Rebekka aus der Pathologie, Gerti aus der Unfallchirurgie, Daniela aus der Gastroenterologie, Marie aus der Gastroenterologie, Anjali aus der Chirurgie und Rafael aus der Nephrologie |
Am nächsten Morgen brunchen wir Aachener noch gemeinsam und ich schlendere mit Marie ein wenig durch Boston, bevor sie ihren Bus zurück nach New York nimmt.
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| Brunch im Masa in der Tremont Street |
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| Sehr leckere Eggs Benedict |
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| Beim Spaziergang durch Boston sehen wir Schauspieler, die Szenen aus der amerikanische Revolution nachspielen |
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| Wir befinden uns im historischen Stadtteil von Boston, direkt vor der Faneuil Hall. Die Statue zeigt Sam Adams, einen der führenden Revolutionäre, nach dem auch das Bier benannt ist. Die Kneipe, die direkt gegenüber der Friedhofes steht, auf dem er beerdigt ist, wirbt mit "Drink a cold Sam Adams face to face with the cold Sam Adams" |
Am nächsten Freitag, den 8. Juni findet ein Lab Warming statt, bei dem sich die verschiedenen in den Harvard Institutes of Medicine befindlichen Labs des Dana-Farber Cancer Institutes kennen lernen sollen. Das ist echt klasse, den man kann viele neue, nette Bekanntschaften mit Postdocs und Research Fellows aus den anderen Labs machen.
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| Jedes Lab steuert etwas bei, deswegen gibt es Pizza, Salate, Sushi, Fingerfood, Pudding, etc.. |
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| Endlich kommt man auch ins Gespräch mit den Leuten, die man sonst nur über den Flur laufen sieht. |
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| Aus meinem Lab sind da: Xiaoxu, Joe und Papia sowie... |
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| ...Anjali, Annan und Kheng. |
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| Esra, Grit und Travis aus dem Wong-Lab |
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| Zwei der Lab-Leiter, Janne und Wong |
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| Der harte Kern, der bis zum Schluss bleibt, besteht nur noch aus Postdocs und Research Fellows. |