Sonntag, 27. Mai 2012

Dies und das

Oh weh, oh weh, ich darf gar nicht schauen, wie lange mein letzter Blogeintrag her ist.. Zu meiner Entschuldigung muss ich aber sagen, dass ich zwischendurch ein paar Tage krank war.. Irgendein Virus, der mich mit akutem Beginn für 4 Tage flach gelegt hat. Ich hatte Fieber bis 39,5 °C und das unter Paracetamol.. Naja, jetzt lebe ich ja wieder ;-)

Ganz in der Nähe von meiner neuen Bleibe ist ein tolles Kino, das Coolidge Corner Theater, was ein wenig an das Apollo in Aachen erinnert. Hier waren wir bisher zweimal und haben tolle Filme im Original gesehen: den norwegischen Film "Turn Me On, Dammit!" (ich wusste gar nicht wie sehr sich deutsch und norwegisch ähneln) und den japanischen Film "Jiro Dreams of Sushi" (ein Dokumentarfilm, bei dem ich wiederum extrem froh um die englischen Untertitel war ;-)

Das Coolidge Corner Theater
In der Longwood Medical Area befindet sich neben den Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen der Harvard Medical School auch das Massachusetts College of Art and Design. Zweimal im Jahr veranstalten sie eine Ausstellung mit der Möglichkeit des Erwerbs der von den Studenten gefertigten Gegenstände. Den Spring Sale habe ich zusammen mit meiner Arbeitskollegin Annan besucht. Es war echt beeindruckend zu sehen, was die Studenten Tolles gemacht haben. Ich habe unter anderem eine Glasrose gekauft und dabei auch direkt den Künstler kennengelernt. Er ist Senior im College, bereitet sich also gerade auf seinen Abschluss, seine Graduation, vor. War richtig lustig zu sehen, wie stolz er war, dass seine Werke nach Deutschland verkauft werden ;-)
Der Spring Sale des MassArt
Meine Kollegin Annan

Die Glasrose, die ich gekauft habe.

Abends haben wir mit ein paar Mädels einen richtig netten Mädels-Abend im Kashmir, einem indischen Restaurant in der Newbury Street gemacht. Da nur Deutsche und Schweizerinnen anwesend waren, konnten wir uns auf deutsch unterhalten.
Das Kashmir in der Newbury Street
 
Martha und Bianca

Gerti und ich

In und um Longwood gibt es immer interessante Veranstaltungen und Aktionen. Neben vielen tollen Vorträgen, mit deren Bildern ich den geneigten Leser nicht langweilen möchte, wurde zum Beispiel gerade auf dem Rasen vor der Medical School der Ultimate Frisbee-Turnier-Teil der Society Olympics durchgeführt. Die Studenten werden zu Beginn ihres Studiums in fünf verschiedene Societies eingeteilt, innerhalb derer sie dann während ihres Studiums alle Kurse haben. Jede Society hat auch ihre eigenen Tutoren und Kleingruppen. Die Societies sind nach Harvard Medical School-Absolventen benannt: Francis Weld Peabody, William Bosworth Castle, Walter Bradford Cannon, Oliver Wendell Holmes und Irving M. London. Und jedes Jahr finden die Society Olympics in einer Vielzahl von Disziplinen wie Limbo-Dance, Ultimate Frisbee, etc. statt. Vergeben wird der "Pink Flamingo", der sehr prestigeträchtig ist ;-)


Der Turnierplatz vor der Uni

Volle Konzentration vor Spielbeginn


Es wird zwar knapp...


..aber die Holmes Society gewinnt dieses Spiel
 Am Muttertag besuche ich wieder meine Grossmutter und meine Tante. Da meine andere Tante gerade mit ihrem Mann aus dem Urlaub in Kambodscha gekommen ist und auch meine Cousine und mein Cousin mit ihren Familie meine Grossmutter besuchen, wird es ein schöner und bunter Nachmittag.

 
Da ich als Research Scholar nun Mitglied der GAIN (German Academic International Network) bin, habe ich an einem Abend auch Gelegenheit, mit Wolfgang Gerhardt und anderen Vertretern der Friedrich-Naumann-Stiftung sowie des deutschen Generalkonsulates in Boston zu Abend zu essen und dabei Unterschiede im amerikanischen und deutschen Bildungssystem zu diskutieren. Ein echt interessanter Abend, bei dem ich auch andere Deutsche aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten kennenlerne.

Das Essen findet am Kendall in Cambridge...
 

...im Restaurant Black Sheep statt.

  

In gemütlicher Atmospäre unterhalten wir uns über Bildungspolitik

 

Auch andere Vertreter der Friedrich-Naumann-Stiftung sind gekommen, um sich unsere Erfahrungen anzuhören


Zum Abschluss dieses Blogeintrags noch ein paar Impressionen vom Alltag hier.


Flieder säumen meinen täglichen Arbeitsweg :-)

Samstags ist der Besuch in der Laundry angesagt.

Das Zentrum meines Wohnortes Brookline, Coolidge Corner, ist nur ein paar Gehminuten entfernt.

Dieser kleine Park ist direkt hinter meinem Haus und lädt zum lesen von Papern, aber auch anderer
Literatur ;-), ein.


Ein Schmetterling auf der Parkbank neben mir


1 Kommentar:

  1. Schoen, dass es dir wieder besser geht, und schoen, wieder Fotos von dir und Brookline zu sehen! :-)
    Brookline hat mir bei meinem Besuch sehr gefallen und jetzt hast du sogar noch schoeneres Wetter.

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